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Die EDV ist aus den meisten Augenoptik- und Hörakustikgeschäften
heute gar nicht mehr wegzudenken. Doch genutzt werden die Systeme
sehr unterschiedlich. Von der einfachen „elektronischen
Schreibmaschine und Karteikarte“ bis hin zum voll in den
Tagesablauf integrierten System ist da alles zu finden. Philipp-Jörg
Brunner hat für sein Geschäft in Konstanz seinen eigenen
Weg gefunden.
In der Akustik ist die EDV
bei der Arbeit mit dem Kunden nicht mehr weg zu denken.
Gegründet 1960 zunächst als Optik- und Fotofachgeschäft
und bereits seit 1964 im Bereich der Hörgeräte tätig,
ist die Firma der klassische Familienbetrieb. Philipp Jörg
Brunner führt das Geschäft mit seinen derzeit 5
Voll- und 2 Teilzeitmitarbeitern seit 1998 in zweiter Generation.
Erste „Gehversuche“ mit der EDV machte man bereits
1994, doch zunächst hauptsächlich im Verwaltungsbereich.
Als Philipp-Jörg Brunner Ende der 90er Jahre zum ersten
Mal mit EuroNet konfrontiert wurde, war er sofort überzeugt
"Das Konzept war genau das, was wir uns immer gewünscht
hatten - ein integriertes, mit unseren Lieferanten direkt
vernetztes EDV-System." So wurde bereits in 2000 ein
erster EDV-Arbeitsplatz mit EuroNet angeschafft. Die Tagesarbeit
wurde aber nach wie vor mit dem ifa-system erledigt. „Insbesondere
für die Hörakustik fehlten uns damals einfach noch
die Programme und so blieb erst einmal nichts anderes übrig“
erinnert sich Philipp-Jörg Brunner.
Und die Hörakustik ist bei Brillen und Hörgeräte
Brunner mehr als nur ein einfaches Zusatzgeschäft. Immerhin
werden rund 50% des Umsatzes in diesem Bereich erwirtschaftet
und schließlich gibt es genug Hörgerätekunden,
die auch eine Brille kaufen und natürlich umgekehrt.
„Wichtig für uns ist, dass wir heute unser gesamtes
Geschäft aus beiden Angebotsbereichen in einem System
verwalten können. Die gemeinsame Kundendatenbank in EuroNet
gibt uns jederzeit einen vollständigen Überblick
über den Kunden. Wichtig ist auch, dass wir übergreifende
Funktionen, wie beispielsweise den Terminkalender oder die
Registrierkasse nur einmal für beide Bereiche brauchen
und trotzdem alle Abläufe mit einander verknüpft
sind. So werden Doppeleingaben und damit lästiger zusätzlicher
Aufwand aber auch mögliche Fehler vermieden“.
An der Kasse laufen alle relevanten
Vorgänge zusammen.
Philipp-Jörg Brunner nutzt EuroNet in seinem Geschäft
an insgesamt 8 Arbeitsplätzen, die über einen Server
miteinander vernetzt sind. Außerdem ist noch ein Laptop
als Heimnutzungs-Arbeitsplatz über das Internet angebunden.
„Manche Arbeiten, wie beispielsweise das Vorbereiten
einer Marketingaktion oder auch die Analyse unserer Verkaufszahlen
kann ich zu Hause einfach besser erledigen. Im Geschäft
ist da einfach nicht die Ruhe“ erläutert Philipp-
Jörg Brunner.
Doch zurück zu den Hörgeräten: „Der
Umstieg auf digitale Hörgeräte war vor allem wegen
der vielen Einstellmöglichkeiten und des dadurch deutlich
besseren Hörempfindens ein echter Quantensprung“
erzählt Philipp-Jörg Brunner, „ wobei die
Komplexität dieser Geräte ohne EDV kaum zu bewältigen
wäre.“ Die Hörgeräteindustrie hat mit
der Entwicklung von NOAH als gemeinsame Plattform und der
Möglichkeit der Integration von NOAH in eine Verwaltungssoftware
wie EuroNet eine große Erleichterung geschaffen. „Dass
ich heute praktisch mit einem einzigen System sowohl meine
Hörgeräte anpasse, sämtliche Kundendaten verwalte
und noch meinen Betrieb führe und organisiere und das
auch noch für die Augenoptik gleich mit, ist einfach
nur genial.“
Bei Brillen und Hörgeräte Brunner wird neben der
Auftragsbearbeitung für Brillen, Contactlinsen und Hörgeräte
auch die gesamte Warenwirtschaft für alle Bereiche, die
Krankenkassenabrechnung, die Direktwerbung, die Glasbestellung
und Managementinfo eingesetzt. Die edv-gestützte Registrierkasse
mit der Offene-Posten-Buchhaltung sowie der Terminkalender
und das SMS-Modul („Gar nicht mehr weg zu denken“)
ergänzen das System im organisatorischen Bereich. Gerade
die Registrierkasse ist dabei ein zentrales Element: Hier
laufen letztendlich alle für den Geschäftserfolg
relevanten Vorgänge zusammen.
Bei der Brillenberatung wird die EDV nur
gelegentlich genutzt.
Wenig genutzt wird die EDV im direkten Gespräch mit dem
Brillenkunden. Natürlich steht moderne Beratungs- und
Messtechnik wie beispielsweise der Impressionist von Rodenstock
zur Verfügung und der allgemein zugängliche EDV-Arbeitplatz
im Geschäft wird auch schon mal zur Glasberatung am Bildschirm
genutzt, “aber bei all der Technik wollen wir natürlich
trotzdem individuell auf unseren Kunden eingehen und Tastatur
und Bildschirm sind für uns da eher ein störendes
Element“ erläutert Philipp Jörg Brunner seine
Position.
Und die Mitarbeiter? Natürlich hat es am Anfang Berührungsängste
gegeben. Gerade bei lieb gewonnenen Gewohnheiten, wie beispielsweise
dem guten alten Terminbuch, tat man sich am Anfang ganz schön
schwer. Aber die Vorteile des edv-gestützten Terminkalenders
haben alle schnell überzeugt: Es gab kein Suchen mehr
nach dem Terminbuch, alle Termine waren nicht nur an einer
Stelle, sondern an jedem Arbeitplatz verfügbar und schließlich
ist die gesamte Zeitplanung um ein Vielfaches komfortabler.
„Letztlich tun wir das alles ja für einen zufriedenen
Kunden, und da ist einfach das Beste gerade gut genug“.
Und wie sieht Philipp Jörg Brunner die Zukunft? „Natürlich
wird es für uns mittelständische Betriebe nicht
einfacher. Auch hier in Konstanz sind wir mit den Großen
wie Fielmann und Apollo im Wettbewerb und auch die Schweiz
ist nicht weit weg. Aber dennoch, mit einem genau auf die
Kundenbedürfnisse ausgerichteten Geschäft, einer
guten Organisation und den richtigen Führungsinstrumenten,
zu denen ich nicht zuletzt unser EDV-System zähle, sehe
ich uns gut aufgestellt“.
Brunner Brillen – Hörgeräte, Marktstätte
12, 78462 Konstanz
Weitere Informationen bei der EuroNet Software AG, Frechen-Königsdorf,
Tel. 02234-4000-0, Fax 02234-4000-80, oder per eMail:
info@euronet-sw.de
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