Integriert erfolgreich - Optik und Akustik mit einem EDV-System  
   

(Februar 2007)

Die EDV ist aus den meisten Augenoptik- und Hörakustikgeschäften heute gar nicht mehr wegzudenken. Doch genutzt werden die Systeme sehr unterschiedlich. Von der einfachen „elektronischen Schreibmaschine und Karteikarte“ bis hin zum voll in den Tagesablauf integrierten System ist da alles zu finden. Philipp-Jörg Brunner hat für sein Geschäft in Konstanz seinen eigenen Weg gefunden.


In der Akustik ist die EDV bei der Arbeit mit dem Kunden nicht mehr weg zu denken.

 

Gegründet 1960 zunächst als Optik- und Fotofachgeschäft und bereits seit 1964 im Bereich der Hörgeräte tätig, ist die Firma der klassische Familienbetrieb. Philipp Jörg Brunner führt das Geschäft mit seinen derzeit 5 Voll- und 2 Teilzeitmitarbeitern seit 1998 in zweiter Generation. Erste „Gehversuche“ mit der EDV machte man bereits 1994, doch zunächst hauptsächlich im Verwaltungsbereich.

Als Philipp-Jörg Brunner Ende der 90er Jahre zum ersten Mal mit EuroNet konfrontiert wurde, war er sofort überzeugt "Das Konzept war genau das, was wir uns immer gewünscht hatten - ein integriertes, mit unseren Lieferanten direkt vernetztes EDV-System." So wurde bereits in 2000 ein erster EDV-Arbeitsplatz mit EuroNet angeschafft. Die Tagesarbeit wurde aber nach wie vor mit dem ifa-system erledigt. „Insbesondere für die Hörakustik fehlten uns damals einfach noch die Programme und so blieb erst einmal nichts anderes übrig“ erinnert sich Philipp-Jörg Brunner.

Und die Hörakustik ist bei Brillen und Hörgeräte Brunner mehr als nur ein einfaches Zusatzgeschäft. Immerhin werden rund 50% des Umsatzes in diesem Bereich erwirtschaftet und schließlich gibt es genug Hörgerätekunden, die auch eine Brille kaufen und natürlich umgekehrt. „Wichtig für uns ist, dass wir heute unser gesamtes Geschäft aus beiden Angebotsbereichen in einem System verwalten können. Die gemeinsame Kundendatenbank in EuroNet gibt uns jederzeit einen vollständigen Überblick über den Kunden. Wichtig ist auch, dass wir übergreifende Funktionen, wie beispielsweise den Terminkalender oder die Registrierkasse nur einmal für beide Bereiche brauchen und trotzdem alle Abläufe mit einander verknüpft sind. So werden Doppeleingaben und damit lästiger zusätzlicher Aufwand aber auch mögliche Fehler vermieden“.

An der Kasse laufen alle relevanten Vorgänge zusammen.

 

Philipp-Jörg Brunner nutzt EuroNet in seinem Geschäft an insgesamt 8 Arbeitsplätzen, die über einen Server miteinander vernetzt sind. Außerdem ist noch ein Laptop als Heimnutzungs-Arbeitsplatz über das Internet angebunden. „Manche Arbeiten, wie beispielsweise das Vorbereiten einer Marketingaktion oder auch die Analyse unserer Verkaufszahlen kann ich zu Hause einfach besser erledigen. Im Geschäft ist da einfach nicht die Ruhe“ erläutert Philipp- Jörg Brunner.

Doch zurück zu den Hörgeräten: „Der Umstieg auf digitale Hörgeräte war vor allem wegen der vielen Einstellmöglichkeiten und des dadurch deutlich besseren Hörempfindens ein echter Quantensprung“ erzählt Philipp-Jörg Brunner, „ wobei die Komplexität dieser Geräte ohne EDV kaum zu bewältigen wäre.“ Die Hörgeräteindustrie hat mit der Entwicklung von NOAH als gemeinsame Plattform und der Möglichkeit der Integration von NOAH in eine Verwaltungssoftware wie EuroNet eine große Erleichterung geschaffen. „Dass ich heute praktisch mit einem einzigen System sowohl meine Hörgeräte anpasse, sämtliche Kundendaten verwalte und noch meinen Betrieb führe und organisiere und das auch noch für die Augenoptik gleich mit, ist einfach nur genial.“


Bei Brillen und Hörgeräte Brunner wird neben der Auftragsbearbeitung für Brillen, Contactlinsen und Hörgeräte auch die gesamte Warenwirtschaft für alle Bereiche, die Krankenkassenabrechnung, die Direktwerbung, die Glasbestellung und Managementinfo eingesetzt. Die edv-gestützte Registrierkasse mit der Offene-Posten-Buchhaltung sowie der Terminkalender und das SMS-Modul („Gar nicht mehr weg zu denken“) ergänzen das System im organisatorischen Bereich. Gerade die Registrierkasse ist dabei ein zentrales Element: Hier laufen letztendlich alle für den Geschäftserfolg relevanten Vorgänge zusammen.



Bei der Brillenberatung wird die EDV nur
gelegentlich genutzt.


Wenig genutzt wird die EDV im direkten Gespräch mit dem Brillenkunden. Natürlich steht moderne Beratungs- und Messtechnik wie beispielsweise der Impressionist von Rodenstock zur Verfügung und der allgemein zugängliche EDV-Arbeitplatz im Geschäft wird auch schon mal zur Glasberatung am Bildschirm genutzt, “aber bei all der Technik wollen wir natürlich trotzdem individuell auf unseren Kunden eingehen und Tastatur und Bildschirm sind für uns da eher ein störendes Element“ erläutert Philipp Jörg Brunner seine Position.

Und die Mitarbeiter? Natürlich hat es am Anfang Berührungsängste gegeben. Gerade bei lieb gewonnenen Gewohnheiten, wie beispielsweise dem guten alten Terminbuch, tat man sich am Anfang ganz schön schwer. Aber die Vorteile des edv-gestützten Terminkalenders haben alle schnell überzeugt: Es gab kein Suchen mehr nach dem Terminbuch, alle Termine waren nicht nur an einer Stelle, sondern an jedem Arbeitplatz verfügbar und schließlich ist die gesamte Zeitplanung um ein Vielfaches komfortabler. „Letztlich tun wir das alles ja für einen zufriedenen Kunden, und da ist einfach das Beste gerade gut genug“.


Und wie sieht Philipp Jörg Brunner die Zukunft? „Natürlich wird es für uns mittelständische Betriebe nicht einfacher. Auch hier in Konstanz sind wir mit den Großen wie Fielmann und Apollo im Wettbewerb und auch die Schweiz ist nicht weit weg. Aber dennoch, mit einem genau auf die Kundenbedürfnisse ausgerichteten Geschäft, einer guten Organisation und den richtigen Führungsinstrumenten, zu denen ich nicht zuletzt unser EDV-System zähle, sehe ich uns gut aufgestellt“.


Brunner Brillen – Hörgeräte, Marktstätte 12, 78462 Konstanz

 

Weitere Informationen bei der EuroNet Software AG, Frechen-Königsdorf, Tel. 02234-4000-0, Fax 02234-4000-80, oder per eMail: info@euronet-sw.de